Der deutsche Hub des TRAM4DW-Projektes freut sich, die erfolgreiche Besetzung der Praktikumsstelle für das erste Jahr des Projektes bekanntgeben zu können, sowie die Vorstellung der Praktikantin im Hamburger Hub und ihren deutschen Partnerorganisationen. In Zeiten, in denen politische Debatten wieder größeren Fokus auf die Zukunft des Arbeitsmarktes und dessen rechtliche Rahmenbedingungen werfen, ist es umso wichtiger, nicht nur die akut von Veränderungen betroffenen Arbeitnehmer zu bilden, sondern ebenso die Fachkräfte, welche sie unterstützen. Diese Praxis ist ein essentieller Teil der länderübergreifenden Zusammenarbeit für faire und sichere Arbeitsbedingungen europaweit.
WER SIND DIE DEUTSCHEN PARTNERORGANISATIONEN VON TRAM4DW?
Der Praxispartner Arbeit und Leben Hamburg ist, unter anderem, auf die arbeitsrechtliche Beratung von EU-Migranten und Migrantinnen in Deutschland spezialisiert. Sie unterstützt diese oft unter prekären Bedingungen arbeitende Zielgruppe bei der Ausübung ihrer Rechte und berät sie im Falle potenzieller rechtlicher Verletzungen.
Zusammen mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) als wissenschaftlichem Partner wird der deutsche Hub von TRAM4DW koordiniert. Die Kombination aus praktischer Erfahrung und wissenschaftlicher Einbettung führt zu einer stabilen Grundlage für die transnationale Kooperation, Vernetzung und gegenseitige Bildung.
WIE IST DAS PRAKTIKUM AUFGEBAUT?
Während der Vorbereitungen für das Projekt TRAM4DW wurde eine offzielle Stellenausschreibung des Projektkoordinators unter allen Studierenden der Fakultät Soziale Arbeit an der HAW Hamburg verbreitet. Nach einem einleitenden Treffen des Praxispartners und der gewählten Studentin ging die Einstiegsphase des Praktikums am 04. Mai 2026 los.
Da die Hochschule für Angewandte Wissenschaften ein sechsmonatiges Vollzeitpraktikum ab Oktober diesen Jahres vorsieht, wird die Studentin bis voraussichtlich März 2027 das Projekt begleiten.
WER IST DIE AUSGEWÄHLTE STUDENTIN?
Für die Besetzung der deutschen Praktikumsstelle des TRAM4DW-Projektes fiel die Entscheidung auf Josefine John, eine Studentin der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg.
Sie studiert aktuell im Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit, praktische Erfahrungen konnte sie primär in Einrichtungen sammeln, welche sich auf niedrigschwellige Kontakt- und Beziehungsarbeit mit schwer erreichbaren, von multiplen Diskriminierungen betroffenen Zielgruppen spezialisieren. Frau John spricht fließend Deutsch sowie Englisch und besitzt grundlegende Spanischkenntnisse, durch ihren fachlichen Hintergrund kann sie einen Einblick in die Lebensrealitäten der vulnerableren Gruppen Deutschlands geben.
Zu den Aufgaben der Praktikantin wird, unter anderem, das Unterstützen beim Erstellen und Umsetzen von Workshops, Events und Bildungsmaterialien durch Recherche und organisatorische Arbeit zählen. Gleichzeitig gewinnt sie Eindrücke in die rechtlichen Rahmenbedingungen verschiedener Länder sowie in die Beratungspraxis und knüpft transnationale Kontakte zu Professionellen und ihren Berufsrealitäten.
Im Rahmen des länderübergreifenden Austausches wird die Teilnahme an der internationalen Konferenz, welche für die erste Oktoberwoche 2026 angesetzt ist, eine einzigartige Chance
darstellen, sich mit den Hubs aus Bulgarien, Spanien und der Ukraine persönlich zu vernetzen. „Ich freue mich, am Projekt TRAM4DW teilnehmen zu können, und bin gespannt darauf, meine neuen Kollegen und Kolleginnen aus den anderen Hubs kennen zu lernen. Es wird eine tolle Möglichkeit für alle sein, die teilnehmen,“ kommentiert Frau John die anstehenden Veranstaltungen.
Das Projekt TRAM4DW wird eine neue Reichweite der Vernetzung und Zusammenarbeit darstellen und zu einem tieferen arbeitsrechtlichem Bewusstsein unter Fachkräften beitragen.

